Europäisches Blackjack



Europäisches Blackjack ist eine weitere Variante des Blackjack. Es unterscheidet sich nicht sehr von dem klassischen Blackjack. Das europäische Blackjack wird mit 2 Kartendecks mit je 52 Karten gespielt, nicht wie das klassiche Blackjack mit acht Kartendecks zu je 52 Karten. Auch hier besiegt ein Blackjack alle anderen Kartenwerte. Egal ob es 21 sind oder weniger. Ein Blackjack nennt man es, wenn die ersten beiden Karten aus einem Ass und einer Bildkarte bzw. einer Zehn bestehen. Nur dann wird es als Blackjack bezeichnet. Man kann auch mit mehreren Karten (zum Beispiel mit einer sechs, einer fünf und einer zehn) einen Kartenwert von 21 erreichen. Nur wird das dann nicht als Blackjack bezeichnet. Die Bildkarten (Bube, Dame und König) haben, genau wie bei dem klassischen Blackjack, einen Wert von zehn. Das Ass zählt eins oder elf.
Beim europäischen Blackjack bekommt jeder Spieler zwei aufgedeckte Karten. Der Dealer hat eine aufgedeckte und eine verdeckte Karte vor sich liegen.
Während eines Spiels kann jeder Spieler bis zu neun Karten ziehen. Auch beim europäischen Blackjack bleibt der Dealer bei einem Kartenwert von 17 stehen. Das heißt, der Dealer spielt eine soft 17.
Haben Spieler und Dealer den gleichen Kartenwert, wird das als Push bezeichnet und der Spieler bekommt seinen Einsatz wieder.
Auch beim europäischen Blackjack hat man die Möglichkeit, eine Versicherung in Anspruch zu nehmen. Diese wird immer dann angeboten, wenn die aufgedeckte Karte des Dealers ein Ass ist. Dabei wird in der Regel die Hälfte des eigentlichen Einsatzes verwendet. Hat der Dealer dann einen Blackjack, bekommt man eine Auszahlung im Verhältnis 3:2 ausgezahlt. Zum besseren Verständnis hier mal ein Beispiel. Bei einem Einsatz von 50 bekommt man 75 ausgezahlt, so wie den Einsatz. Also bekommt man 125 zurück. Hat der Dealer keinen Blackjack und man hat die Versicherung in Anspruch genommen, so ist der Einsatz für die Versicherung verloren. Das Spiel geht jedoch ganz normal weiter. Beim europäischen Blackjack hat der Spieler ebenfalls die Möglichkeit seine Karten zu splitten oder zu verdoppeln. Das Verdoppeln geht beim europäischen Blackjack auch nur, wenn zwei gleiche Kartenwerte vor dem Spieler liegen, genau so wie beim klassischen Blackjack.


Double Exposure Blackjack



Double Exposure Blackjack ist eine der neueren Varianten des Blackjacks. Diese Variante wird vorwiegend in Online Casinos angeboten. Dort ist Double Exposure Blackjack auch unter den Namen Face up 21 oder Dealer Discloure zu finden. Es wird mit acht Kartendecks mit 52 Karten gespielt.
Der größte Unterschied zum traditionellen Blackjack liegt beim Dealer, denn beide Karten des Dealers liegen offen. Doch wer jetzt denkt, dass ist doch ein großer Vorteil für den Spieler, der irrt, denn trotz der aufgedeckten Karten, liegt der Hausvorteil bei ca. 1,47%. Beim traditionellen Blackjack liegt der Hausvorteil gerade mal bei 0,26%. Da nach jeder Runde die Karten gemischt werden, wird das Karten zählen sehr schwierig, was auch den hohen Hausvorteil erklärt. Bei Double Exposure Blackjack gewinnt der Spieler nur bei einem Blackjack. Bei allen anderen Tries gewinnt die Bank. Der Blackjack wird 1 zu 1 ausgezahlt, jedoch nicht nach einem Split. Jeder Spieler kann auch nur einmal Splitten. Auch nach dem Verdoppeln ist das Ziehen einer weiteren Karte nicht möglich. Verdoppeln kann man nur bei einer harten 9, 10 oder 11. Auch das Verdoppeln nach dem Teilen ist erlaubt. Der Dealer zieht bei einer Soft 17 eine weitere Karte und bleibt bei einer Hard 17 stehen. Um Asse teilen zu können, wird eine weitere Karte benötigt und man kann somit seine Karten in vier Hände teilen. In dieser Variante kann man aber keinen Surrender spielen.
Double Exposure Blackjack ist eine einfache und leicht verständliche Variante des Blackjack und macht Anfängern und Fortgeschrittenen immer wieder Spaß.



Atlantic City Blackjack



Atlantic City Blackjack ist eine sehr unterhaltsame Blackjack Variante. Diese Variante wird in vielen Casinos sowohl als Einzel- als auch in Multi-Hand Version angeboten. Die Regeln sind in beiden Versionen gleich.
Atlantic City Blackjack ist ein American Hole Card Spiel und hat den niedrigsten Hausvorteile unter Casinos, denn der Hausvorteil liegt gerade mal bei 0,35%.
Die Regeln ähneln sehr dem originalen Blackjack. Jedoch werden bei dem Atlantic City Blackjack acht Kartendecks verwendet, da es ein amerikanisches Kartenspiel ist.
Fangen wir bei dem Dealer an. Er bekommt zu Beginn des Spiels zwei Karten. Eine Karte liegt aufgedeckt da und die andere verdeckt. Ist die aufgedeckte Karte ein Ass, eine Bildkarte oder eine Zehn, muss der Dealer auf einen Blackjack prüfen. Hat der Dealer einen Blackjack gibt es für die Spieler zwei Möglichkeiten, entweder sie verlieren oder selbst einen Blackjack vorweisen. Das minimiert das Risiko für den Spieler, da er gegen keinen möglichen Blackjack setzen muss.
Eine weitere Besonderheit des Atlantic City Blackjack ist das „ergeben“. Das bedeutet, dass jeder Spieler, der gerade der Meinung ist, das Spiel nicht mehr gewinnen zu können, sich ergeben kann. Das hat den Vorteil, dass man nicht seinen ganzen Einsatz sondern nur die Hälfe davon verliert. D.h. der Spieler bekommt die Hälfte seines Einsatzes wieder. Ergeben, oder auch Surrender genannt, kann der Spieler sich auch nach dem der Dealer seine Karten auf Blackjack geprüft hat.
Wie beim originalen Blackjack bleibt auch beim Atlantic City, der Dealer bei einer soften oder harten 17 stehen.
Nun zu den Möglichkeiten des Spielers. Der Spieler kann seinen Einsatz immer dann verdoppeln, wenn er zwei gleiche Karten vor sich liegen hat. Auch nach einem Splitten ist das Verdoppeln möglich. Insgesamt kann der Spieler seine Karten dreimal splitten, so dass er am Ende maximal vier Blätter vor sich hat. Eine Ausnahme machen hier nur die Asse. Diese können nur einmal gesplittet werden und der Spieler bekommt auch nur eine weitere Karte pro gesplittetem Ass. Hat der Spieler ein Ass gesplittet und bekommt als zweite Karte eine Zehn oder eine Bildkarte, zählt das nur als 21 und nicht als Blackjack.
Wie auch in dem originalen Blackjack zählt das Ass entweder als 1 oder 11. Hier gibt es auch keine Vorschriften, wann der Spieler das Ass wie zählen muss. Im Grunde ist Atlantic City Blackjack eine Blackjackvariante mit ein paar mehr Möglichkeiten, was den Gewinn des Spielers erhöhen kann.